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  Ich bin ich und ich bin gut  
     
     
  Tipps zu „Ich bin ich und ich bin gut“
 
Hier finden Sie Tipps und Ratschläge zu dem Umgang mit Ihrem Erfolgstagebuch. Ihre Fragen und Anregungen werden persönlich von Dr. von Stepski und seinem Team bearbeitet und immer aktuell veröffentlicht.
 
Frage:
Warum sollte ich überhaupt ein Erfolgstagebuch führen und mir die Mühe machen, regelmäßig meinen Dank, meine Erfolge und meine Ziele einzutragen?

Dr. von Stepski:
Die einfachste Antwort auf die Frage ist:
Weil diese drei – erstens Dank, zweitens Werten der Erfolge und drittens Formulieren von Zielen – zu einem erfüllten Leben führen. Meiner Erfahrung nach sind dankbare Menschen glücklicher als undankbare, darüber hinaus erreichen Menschen, die sich ihrer Erfolge bewusst sind, mehr. Zudem bedeutet, dass jemand seine Ziele aufschreibt, dass er Verantwortung für sein Leben übernimmt. Wer seine Ziele nicht aufschreibt, neigt viel eher dazu, anderen für seine Misserfolge die Schuld zu geben. Wer dagegen bewusst mit seinen Zielen umgeht und sie außerdem aufschreibt, macht deutlich, dass er sein Leben in die Hand nehmen will. Dieser tägliche Einsatz hat eine wunderbare Wirkung auf sein Handeln, denn es stellt einen Riesenunterschied dar, ob jemand alles schleifen lässt oder selbstverantwortlich sein Leben gestaltet. Denn das führt zwangsläufig zu Erfolg, Zufriedenheit und Glück. Ein sehr wichtiger Schritt zu diesen dreien ist das Führen des Erfolgtagebuches, wozu ich jedem nur eindringlich raten kann.


Frage:
Was mache ich mit leeren Seiten?

Dr. von Stepski:
Mir ist es gerade passiert, dass ich so viel zu tun hatte, dass ich meine tägliche Routine nicht einhielt und Tage lang nicht in das Erfolgstagebuch schrieb.
Nun sahen mich einige weiße Seiten sehr auffordernd an.

In einer solchen Situation müssen wir uns vor Augen führen, wofür das Buch da sein sollte: Es soll uns helfen. Es soll uns aber auf keinen Fall das Leben erschweren.
Deswegen schrieb ich in die leeren Seiten alles, was mir einfiel, was mir gut gelungen und wichtig war.

Plötzlich stellte ich sogar fest, dass ich Tage verwechselt hatte. Ich freute mich sehr darüber, dass es mir nichts ausmachte. Denn ich hielt mich die ganze Zeit daran, dass das Buch für mich und nicht ich für es da bin.

Falls einem bei bestem Willen nichts einfällt, sollte man die Seite damit füllen, dass man Zeile für Zeile z.B. hinschreibt: Ich werde besser und besser. Froher und Froher. Mein Glück und mein Erfolg größer und größer. Ich bin meinem Schöpfer, meinem Partner, meinen Kindern, meinen Freunden, meinen Kollegen sehr dankbar, denn sie haben mir diese und jenes Gute getan.

Wichtig ist deshalb, dass wir durch das Buch viel Freude und mehr und mehr Selbstwert, nicht aber mehr Druck bekommen.

   
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ICH BIN ICH UND ICH BIN GUT

ICH BIN ICH UND ICH BIN GUT
Mein Dank, meine Erfolge, meine Ziele

Dr. Stephan von Stepski-Doliwa

Viele Menschen fragen sich, wie sie erfolgreicher werden können. Viele machen deshalb eine Therapie. Viele visualisieren Sätze, die sie positiv motivieren sollen.
Eine große Hilfe ist es aber auch, seinen Dank für all das Positive, was man erlebt, seine Erfolge und seine Ziele aufzuschreiben. Wer dies täglich tut, wird sich seiner Leistungen bewusst. Dies baut Selbstwert auf. Je mehr Selbstwert wir aber haben, desto erfolgreicher werden wir.
Deshalb ist das Buch in Kalenderform gestaltet: damit wir an keinem Tag unseren Dank, unsere Erfolge und unsere Ziele vergessen. Beginnen wir zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Aufschreiben, dann notieren wir auf den leeren Seiten, was wir in diesem Jahr bereits erreicht haben.
Wann wir beginnen, ist also völlig unwichtig. Entscheidend allein ist, dass wir beginnen – das ist der Weg zum Erfolg.

448 Seiten · gebundene Ausgabe
Erschienen 2002

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